World of Goo
Wer zwischen all den großen Big Budget-Titeln, die derzeit rauskommen, mal eine kleine Abwechslung braucht, der sollte sich World of Goo anschauen:
Das Spiel wurde von einem kleinen Indie-Studio entwickelt und hat auf dem Independent Games Festival Auszeichnungen im Bereich Design Innovation und Technical Excellence bekommen – absolut berechtigt wie ich finde. Das Gameplay ist erstaunlich simpel, wird aber mit jedem Level deutlich anspruchsvoller. Vom Suchtfaktor mal gar nicht zu reden. Die Idee basiert übrigens auf BridgeBuilder, was wohl zumindest einige hier kennen dürften. Nur dass hier mit Schleim gebaut wird, der noch etwas … sagen wir mal instabiler ist als die starren Brückenelemente des Originals.
Eine kostenlose Demo gibt’s bei Steam, wo es zumindest in den USA auch die Vollversion gibt. Auch Direct2Drive hat den Titel für rund 20 Dollar im Angebot, was aber wieder mal nicht für Deutschland gilt, da sich RTL Games(!) die Rechte gesichert hat, um das Spiel Ende Februar(!!) für 30 Euro(!!!) in die Läden zu bringen.
Die deutschen Wii-Besitzer werden übrigens auch um den direkten Download über WiiWare gebracht, da das Spiel hierzulande ebenfalls als boxed Version erscheinen soll – für schlappe 40 Euro anstelle der 1200 WiiPoints in den USA.
Dankenswerterweise können PayPal-Nutzer die PC-Version auch direkt beim Entwickler kaufen – für faire 20 Dollar. Damit bekommt man übrigens auch Zugang zu den Versionen für Mac und Linux, die sich derzeit noch in der Betaphase befinden.