Fallout 3: Operation Anchorage
Dass es zu Fallout 3 neuen Content in Form von DLC geben soll, finde ich ja prinzipiell gut. Aber warum muss man ausgerechnet mit etwas so Kampf-orientiertem wie Operation Anchorage anfangen? Grade die Kampfsequenzen habich als das schwächste im ganzen Spiel empfunden – egal ob das jetzt das normale draufzielen mit der Waffe war oder der VATS-Modus, ich war um jeden Gegner froh, den ich irgendwie umgehen konnte.
Abgesehen davon finde ich auch die Story von Operation Anchorage (man wird in eine Simulation geschickt, wo man den Angriff der Chinesen auf Anchorage quasi nach-mit-erleben kann) nicht so wirklich überzeugend.
Das Quick Look-Video von Giantbomb motiviert mich nun auch nicht grade dafür 800 Microsoft Points auszugeben, vor allem weil ich andernorts gelesen habe, dass der ganze Spaß nach drei Stunden schon vorbei sein soll. Das Video aber ist trotzdem witzig, vor allem die letzten drei bis vier Minuten lohnen sich.
“If I were a quartermaster officer, where would I hide?”
Davon abgesehen erinnert mich das daran, dass ich Fallout 3 unbedingt nochmal weiterspielen muss. Entweder mit nem neuen Charakter oder vielleicht nochmal von einem der letzten Speicherstände meines ersten Charakters an. Das Spiel war echt zu gut, als dass man nicht nochmal versuchen sollte, die “übriggebliebenen” Seitenquests zu finden und zu erledigen.
Alternativ kann man da aber wohl auch auf eines der nächsten DLC-Packs im Februar oder März warten, weil dort ja die Mainstory fortgesetzt wird und man anschließend wohl weitermachen kann.