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	<title>The Foxhole &#187; starcraft 2</title>
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		<title>Game(s) of the Year &#8211; 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 17:07:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fox</dc:creator>
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		<description><![CDATA[10. Bayonetta
Es grenzt fast an ein Wunder, dass Bayonetta trotz der konstanten Reizüberflutung so dermaßen gut funktioniert. Zwar haben einige der Bossfights und einzelne Passagen gegen Ende des Spiels ihre Schwächen, aber insgesamt gibt es neben der knallbunten Optik, dem unverschämt aufdringlichen Asia-Pop und der völlig durchgeknallten Story eine wirklich solide Gameplay-Mechanik, die erstaunlich einfach zu ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>10. Bayonetta<br />
</strong>Es grenzt fast an ein Wunder, dass <em>Bayonetta</em> trotz der konstanten Reizüberflutung so dermaßen gut funktioniert. Zwar haben einige der Bossfights und einzelne Passagen gegen Ende des Spiels ihre Schwächen, aber insgesamt gibt es neben der knallbunten Optik, dem unverschämt aufdringlichen Asia-Pop und der völlig durchgeknallten Story eine wirklich solide Gameplay-Mechanik, die erstaunlich einfach zu durchschauen ist. Dabei hilft vor allem das flexible Combo-System, das <em>Bayonetta</em> davor bewahrt, zum reinen Buttonmasher zu verkommen und dank zahlreicher Leaderboards auch genügend Langzeitmotivation liefern dürfte.</p>
<p><strong>9. Starcraft 2: Wings of Liberty</strong><br />
Die abwechslungsreiche Singleplayer-Kampagne mit ihrem fantastischen Ende auf der einen Seite und der extrem anspruchsvolle, aber gleichzeitig Einsteiger-freundliche Multiplayer-Modus sind es, die <em>Starcraft 2</em> in allen Belangen zur neuen Referenz im Bereich der Echtzeitstrategie machen. Zwar wirken einige der Neuerungen wie unnötige Ergänzungen zu einem im wesentlichen unveränderten Kernspiel, aber das lässt sich angesichts der Qualität des Gesamtpaketes leicht verschmerzen.</p>
<p><strong>8. Mass Effect 2</strong><br />
Wenn man alleine den Umfang der Hintergrundgeschichte des <em>Mass Effect 2</em>-Universums betrachtet, wird klar, was für eine beeindruckende Leistung dieses Spiel ist. Dank der spannend aufgebauten Story mit ihren zahlreichen Subplots und der Vielzahl an faszinierenden Charakteren, fällt es daher auch kaum ins Gewicht, dass der stärkere Fokus in Richtung Third Person Shooter nicht in allen Belangen geglückt ist. Denn da es zu wirklich jedem Zeitpunkt die Story ist, die den Spieler vorantreibt, verzeiht man solche Schwächen doch sehr gerne.</p>
<p><strong>7. Fallout: New Vegas<br />
</strong>Zwar konnte mich die Story von <em>New Vegas</em> zu keinem Zeitpunkt so sehr in ihren Bann ziehen wie es seinerzeit <em>Fallout 3</em> geschafft hat, aber auch hier sind es die Charaktere und die darum gestrickten Storylines, die es leicht machen, in diese postapokalyptische Spielwelt einzutauchen. Die neuen Gameplay-Systeme stellen größtenteils eine sinnvolle Erweiterung dar, obwohl man auch hier über zahlreiche Schwächen und teilweise grotesk schwerwiegende Bugs hinwegsehen muss. Aber spätestens die wundervoll betitelte &#8220;I could make you care&#8221;-Questline zeigt sehr deutlich, dass <em>Fallout: New Vegas</em> es wert ist, über diese Probleme hinwegzusehen.</p>
<p><strong>6. Super Meat Boy</strong><br />
Extrem schwere Plattformer gibt es eigentlich bereits mehr als genug. Aber nur sehr wenige versprühen so viel Charme und sind zudem so gestaltet, dass man zu keinem Zeitpunkt die Motivation verliert, sich weiterhin durch die bösartig konstruierten Level zu arbeiten. Auch wenn die Frustation mit der Anzahl der Neustarts kontinuierlich ansteigt, so ist das Erfolgserlebnis doch umso größer, wenn man mal wieder einen der mehreren hundert Level geschafft hat. Auch wenn ich kaum die Hoffnung habe, <em>Super Meat Boy</em> in absehbarer Zeit tatsächlich durchzuspielen&#8230;</p>
<p><strong>5. Red Dead Redemption</strong><br />
&#8220;<em>Grand Theft Auto</em> mit Pferden&#8221; wäre eine Beschreibung für <em>Red Dead Redemption, </em>die zwar prinzipiell zutrifft, aber dem Gesamtkunstwerk, das Rockstar hier geschaffen hat, nicht gerecht wird. Auch bei dieser, in den letzten Jahren des Wilden Westens angesiedelten Geschichte, sind es natürlich die einzigartigen Charaktere, die dem Spiel ihren Reiz geben. Darüber hinaus ist es aber vor allem die unglaubliche Atmosphäre, die <em>Red Dead Redemption</em> weit über den Durchschnitt hebt. Denn was Rockstar hier auf den Bildschirm zaubert ist ganz großes Kino, das den Spieler schnell in seinen Bann zieht &#8211; und so schnell nicht mehr loslässt.</p>
<p><strong>4. Battlefield: Bad Company 2</strong><br />
Die Tatsache, dass ich mich kaum noch an die Singleplayer-Kampagne von <em>Bad Company 2</em> erinnern kann, sagt deutlich weniger über deren Qualität aus, als viel mehr über den herausragenden Multiplayer-Modus, den DICE hier präsentiert. Neben den abwechslungsreichen Karten und Modi ist es vor allem der taktische Aspekt, der hier besonders gelungen ist. Vor allem im Hardcore-Modus bietet BFBC2 ein Level an Herausforderung und strategischem Zusammenspiel, den nicht viele First Person Shooter erreichen.</p>
<p><strong>3. Halo: Reach</strong><br />
Bei allen Erwartungen, die man an den nächsten Teil der <em>Halo</em>-Reihe stellen konnte, war es wohl kaum die Story, auf die man besonderes Augenmerk gelegt hätte. Als Prequel zum allerersten <em>Halo</em> stand von vornherein fest, was am Ende passieren und wie der Weg dorthin aussehen würde. Dass Bungie daraus trotzdem eine spannende Kampagne konstruiert, die nicht nur spielerisch alles übertrumpft, was die Reihe bislang hervorgebracht hat, war so wohl kaum zu erwarten. Nimmt man dazu noch den jahrelang bewährten und doch geschickt erweiterten Multiplayer, bekommt man ein nahezu perfektes Gesamtpaket, das in diesem Jahr nur schwer zu übertreffen war.</p>
<p><strong>2. Limbo</strong><br />
Kein anderes Spiel in diesem Jahr war ein so überzeugendes Gesamtkunstwerk wie <em>Limbo</em>. Die beklemmende Atmosphäre, die durch den einzigartigen visuellen Stil und den sehr sparsamen, aber extrem wirkungsvollen Einsatz von Sound erzeugt wird, packt den Spieler in der ersten Sekunde und lässt einen bis zum großartigen Finale nicht mehr los. Das minimalistische Gameplay und die unfassbar subtil erzählte Geschichte sind die perfekte Ergänzung, die <em>Limbo</em> zu einem überragenden Spielerlebnis machen, bei dem es extrem schwer fällt, auch nur die kleinste Schwäche zu entdecken.</p>
<p><strong>1. Alan Wake</strong><br />
Ja, das Ende war unbefriedigend. Ja, die wenigen Gegnertypen wurden im Verlauf des Spiels sehr langweilig. Ja, das Kampfsystem ist nicht wirklich optimal und bietet kaum eine echte Herausforderung. Und dennoch: <em>Alan Wake</em> hat mir das beste, spannendste und atmosphärisch dichteste Spieleerlebnis des letzten Jahres beschert. Im Dunkeln und bei voll aufgedrehter Surround-Anlage entwickelt Remedys Actionspiel Qualitäten, die denen eines guten Horrorfilms nahekommen. Die episodenhafte Struktur mit den geschickt eingesetzten Unterbrechungen und den perfekt abgestimmten Songs tut ihr Übriges, um <em>Alan Wake</em> einen Fluss zu geben, den nur wenige Videospiele erreichen.</p>
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		<title>Starcraft 2: Eine Woche danach&#8230;</title>
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		<pubDate>Fri, 06 Aug 2010 16:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fox</dc:creator>
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		<description><![CDATA[In guten Videospielen gibt es immer diesen einen, besonderen Moment.
Momente wie der erste Facehugger in Half-Life oder die finale Begegnung mit Scarecrow in Batman: Arkham Asylum. Der erste Gang durch die Tore von Stormwind in World of Warcraft oder der aufziehende Hurrikan in Left4Dead 2. Der erste Sonnenuntergang in Red Dead Redemption oder das Verlassen der Vault 101 in Fallout ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In guten Videospielen gibt es immer diesen einen, besonderen Moment.<br />
Momente wie der erste Facehugger in <em>Half-Life </em>oder die finale Begegnung mit Scarecrow in <em>Batman: Arkham Asylum. </em>Der erste Gang durch die Tore von Stormwind in <em>World of Warcraft</em> oder der aufziehende Hurrikan in <em>Left4Dead 2</em>. Der erste Sonnenuntergang in <em>Red Dead Redemption</em> oder das Verlassen der Vault 101 in <em>Fallout 3</em>.<br />
Momente, in denen einem als erfahrener Spieler klar wird, dass man es mit einem außergewöhnlichen Titel zu tun hat, der mehr ist als nur die Summe seiner Teile. Dass man hier kein Spiel vor sich hat, dessen Entwickler sich mit Durchschnitt zufrieden gegeben haben. Die stattdessen einen Schritt weitergegangen sind, um dem Spieler ein Spielerlebnis zu bieten, dass man nicht jeden Tag bekommt.</p>
<p>In Starcraft 2 kam dieser Moment für mich irgendwann im Verlauf der Singleplayer-Kampagne, als sich plötzlich das typische &#8220;Nur noch eine Mission&#8221;-Syndrom einstellte, dass ich zu Anfang so vermisst hatte. Es war der Punkt, in dem nicht nur die Story spannend und die Charaktere zunehmend interessanter wurden, sondern in dem sich vor allem die Erkenntnis durchsetzte, dass dies <a href="http://www.filmecke.net/wp/archives/352">trotz des für mich arg holprigen Einstiegs</a> das wohl abwechslungsreichte Echtzeitstrategiespiel ist, dass ich je gespielt habe. Auch wenn ich nach wie vor nicht von allen Gameplay-Erweiterungen vollends überzeugt bin, machen all diese zusätzlichen Elemente ab einem gewissen Punkt einfach eine Menge Sinn. Das Kaufen von permanenten Upgrades für einzelne Einheitentypen wird genauso wie das Anheuern von Söldnern oder das Erforschen von verschiedenen Techtree-Zweigen zu einem wichtigen Teil des Spiels.</p>
<p>Starcraft 2 bleibt trotz all dieser Erweiterungen ein klassisches Echtzeitstrategiespiel, das sich aber gleichzeitig in praktisch jeder Mission von der altbekannten RTS-Formel (Basis erweitern, Resourcen sammeln, Einheiten bauen, gegnerische Streitkräfte auslöschen) entfernt. So muss man oftmals auch kleinere Gruppen von Einheiten kommandieren, die eigene Basis während eines Kampfes ständig umziehen lassen oder Jagd auf riesige Transportzüge machen, mit denen die gegnerischen Truppen versorgt werden. Und wer auch davon noch nicht überzeugt ist, dem kann ich eine besonders spektakuläre Mission mit Tag-Nacht-Zyklus empfehlen, in der man tagsüber gegnerische Gebäude zerstören und sich nachts gegen Zombie-ähnliche Zerg verteidigen muss, die in Massen über die eigene Basis herfallen.</p>
<p>Diese Vielfalt bei den einzelnen Missionen ist es, die im Singleplayer einfach keine Langeweile aufkommen lässt. Man hält sich nie besonders lange mit etwas auf und läuft selten Gefahr, diesselben Aufgaben mehrmals hintereinander erledigen zu müssen. Natürlich erkennt man nach einer Weile gewisse Muster und einzelne Missionstypen wieder, aber die darum gestrickte Story und das einzigartige Setting jeder einzelnen Mission machen dies locker wieder wett.</p>
<p>All diese Dinge haben übrigens rein gar nichts mit dem Multiplayer-Modus zu tun, der gegen die Singleplayer-Kampagne fast schon wie ein anderes Spiel wirkt. Hier hat man sich so genau an die oben erwähnte RTS-Formel gehalten, dass man schon genau hingucken muss, um die Unterschiede zum 12 Jahre alten Vorgänger zu sehen. Das, was sich geändert hat, ist allerdings eine so logische Weiterentwicklung des Genres, dass man sich nicht weiter wundern muss, warum auch Starcraft 2 die Messlatte für Multiplayer-Echtzeitstragie neu definiert.</p>
<p>Und warum sich vermutlich auch für die nächsten 12 Jahre wieder alle anderen Entwickler in diesem Genre an Blizzard messen lassen müssen.</p>
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		<title>Ersteindruck: Starcraft 2 (PC, Mac)</title>
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		<pubDate>Tue, 27 Jul 2010 21:02:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Fox</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Wenn man in einer Starcraft 2-Mission mit Einheiten jongliert, die Resourcen-Sammlung koordiniert und hektisch den Baufortschritt in seinen Kasernen überprüft, dann ist irgendwie alles wieder wie früher. Wie vor 12 Jahren als man sich durch die Kampagne im ersten Starcraft kämpfte oder seine Micromanagement-Fähigkeit in hektischen Multiplayer-Matches unter Beweis stellte. Letzteres meist noch nicht im Internet, ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man in einer Starcraft 2-Mission mit Einheiten jongliert, die Resourcen-Sammlung koordiniert und hektisch den Baufortschritt in seinen Kasernen überprüft, dann ist irgendwie alles wieder wie früher. Wie vor 12 Jahren als man sich durch die Kampagne im ersten Starcraft kämpfte oder seine Micromanagement-Fähigkeit in hektischen Multiplayer-Matches unter Beweis stellte. Letzteres meist noch nicht im Internet, sondern eher auf der nächstgelegenen LAN-Party, auf der stundenlange Starcraft-Turniere ausgetragen wurden. Etwas, das mit dem heute erschienenen Sequel übrigens nur noch möglich ist, wenn jeder Teilnehmer auch Internetzugang hat.</p>
<p>Und das ist eigentlich auch schon mein großes Problem mit Starcraft 2: Im Kern ist das immer noch das gleiche Spiel, das die Messlatte für Echtzeitstrategiespiele definiert hat und an dem sich gute RTS-Titel auch heute noch messen lassen müssen. Es gibt die drei völlig unterschiedlichen Rassen, das in APMs gemessene Micromanagement und die berühmt-berüchtigte &#8220;balanced imbalance&#8221;, bei der es für jede Einheit und jeden Angriff auch einen geeigneten Konter gibt.<br />
Natürlich gibt es auch neue Einheiten, neue Fähigkeiten und Techtrees, die teilweise sogar völlig neue Taktiken ermöglichen. Aber gerade inmitten eines hektischen Multiplayer-Matches kann man schonmal vergessen, dass man hier nicht den Klassiker aus dem Jahre 1998 spielt.</p>
<p>Das Drumrum ist es aber, dass einen gnadenlos aus dieser Illusion herausreisst: Die langwierige Installation samt Patchvorgang, die Zwangsaktivierung über den zwingend erforderlichen battle.net-Account, das Einloggen selbst für die Singleplayer-Kampagne oder auch die fünf bis sechs EULAs, denen ich im Laufe der ganzen Installations- und Aktivierungsprozedur zustimmen musste. Wenn zwischen dem Einlegen der CD und der ersten Mission mehr als eine Stunde liegt, dann trübt das den Ersteindruck doch sehr.</p>
<p>Ich gebe natürlich zu, dass dies (fast) alles Punkte sind, über die man einerseits hinwegsehen kann (so einer EULA muss man ja nicht jedes Mal zustimmen) und die andererseits heutzutage fast schon zum Standard gehören (vielen Dank für die notwendige Zwangsregistrierung, liebe Raubkopierer).</p>
<p>Womit ich aber wirklich meine Probleme habe, ist der Aufbau der Singleplayer-Kampagne. Scheinbar hat Blizzard hier das Gefühl gehabt, dass man im Jahre 2010 etwas mehr bieten muss als das im Kern unveränderte RTS-Gameplay und dementsprechend an allen Ecken und Enden halbherzige Ergänzungen vorgenommen. So darf man jetzt Söldner anheuern (&#8221;Elite&#8221;-Versionen von Standard-Einheiten), dauerhafte Verbesserungen für Einheiten und Gebäude kaufen (mit Credits, die man sich über Missionen verdient) oder auch verschiedene Techtree-Ergänzungen erforschen (für die man Bonusziele innerhalb der einzelnen Missionen erreichen muss). All dies geschieht in einer &#8211; in meinen Augen sehr merkwürdig aufgebauten &#8211; Hubworld, die man zwischen den einzelnen Missionen aufsucht. All das erscheint in meinen Augen aber völlig überflüssig, weil ich ständig das Gefühl hatte, das hier einfach nur zusätzliches Füllmaterial hinzugefügt wurde, um das im Kern unveränderte Gameplay moderner und komplexer erscheinen zu lassen. In der Praxis bedeutet dies aber selten mehr, als dass ich z.B. Stimpaks jetzt nicht mehr über mein Techlabor erforschen muss, sondern mit den bereits erwähnten Credits &#8220;kaufe&#8221;. Eine im Grunde eher marginale Änderung, auf die ich auch gut hätte verzichten können.</p>
<p>Die Story der Singleplayer-Kampagne ist da leider auch überhaupt keine Hilfe. Ich habe jetzt die ersten sechs oder sieben Missionen hinter mir und nach ca. drei bis vier Stunden Spielzeit noch keine wirkliche Begeisterung für die bislang sehr flache Story aufbauen können. Die deutsche Synchro ist da allerdings genauso wenig hilfreich wie die extrem enttäuschenden Zwischensequenzen, die mich qualitativ überhaupt nicht überzeugen konnten &#8211; was wiederum sehr bezeichnend ist, wenn man bedenkt, dass Blizzard über Jahre hinweg den absoluten Standard für vorberechnete Cutscenes gesetzt hat.</p>
<p>Daher wird es dann wohl auch nur der starke Multiplayer-Modus sein, wegen dem ich Starcraft 2 noch eine ganze Weile spielen werde. Wem die wenigen Veränderungen in diesem Bereich aber nicht ausreichen, dem kann ich leider kaum Argumente liefern, weswegen sich der Kauf lohnen würde.</p>
<p>Schade eigentlich. Man hat schließlich 12 Jahre auf diesen Titel gewartet.</p>
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