“Look to me in my eyeball…”

Geht es eigentlich nur mir so oder ist Hank Azaria der heimliche Star von Along Came Polly? Egal wie oft ich den Film sehe, über Claude muss ich jedes Mal herzhaft lachen.

Schade dass der Film ansonsten nicht allzu viel zu bieten hat – sieht man mal von Jennifer Aniston ab, die zumindest was fürs Auge bietet.

Dudes, Homies und die Probleme mit weiblichen Skatern

Die Demo von skate 2 auf der 360 ist an sich nichts herausragendes… Das Tricksystem wurde ein wenig ausgebaut (es gibt einige neue Modifier und dadurch jede Menge neue Tricks), die Herausforderungen sind im Grunde ähnlich wie im ersten Spiel und das reine Skaten macht auch ohne konkretes Ziel noch mächtig Laune.
Die wohl beste Neuerung ist die Tatsache, dass man jetzt auch vom Board absteigen und durch die Gegend laufen kann. Das sieht zwar scheiße (weil schlecht animiert) aus, ist aber insofern nützlich, als dass man jetzt die richtig guten Spots problemlos erreichen und zudem auch vieles in der Umgebung bewegen kann. Bestimmte Herausforderungen werden dadurch erst schaffbar und auch so kann man sich damit sehr coole Spots selber schaffen.

Die andere große Neuerung ist die Möglichkeit, auch einen weiblichen Skater zu erstellen. Das kann man genauso detailiert machen wie im ersten Teil, so dass die Charaktererstellung wieder einiges an Zeit kosten kann. Und da man ja die eigene Figur ständig auf dem Bildschirm sieht, wollte ich zumindest mal ausprobieren, wie das Ganze denn im Spiel umgesetzt ist…
Spontan fällt auf, dass alle Dialoge absolut gleich sind. Das ist zunächst ja nichts schlechtes und vermutlich auch kein Problem, wenn da von “Dude”, “Homie” und ganz wertneutral von “my friend here” geredet wird. Grotesk wird es aber, sobald Personalpronomen zum Einsatz kommen. Denn spätestens da fällt auf, dass die Charakterauswahl rein kosmetisch ist und man sich anscheinend nichtmal annähernd Mühe gegeben hat, das Ganze konsequent umzusetzen.
Mich stört das ganze jetzt nicht wirklich, weil ich auf Dauer wohl eh wieder einen männlichen Skater nehmen würde und klar, es ist nur ne Demo… aber dass niemand in der QA-Abteilung von EA gemerkt hat, dass da was nicht stimmt, ist schon irgendwie peinlich.

Ansonsten… Wer den ersten Teil mochte, wird vermutlich seinen Spaß an skate 2 haben. Wer damit schon nichts anfangen konnte, wird wohl auch um die Fortsetzung einen weiten Bogen machen. Und das vermutlich zu recht.
Ob’s bei mir für ‘nen Kauf reicht muss sich noch zeigen… Aber spätestens wenn der Preis sinkt, werdich wohl wieder aufs (zum Glück virtuelle) Skateboard steigen.

“These fucking terrorists multiply like bunnies”

Ich sehe Michael Cera ja schon seit Arrested Development sehr gerne, aber speziell seine Rolle in Superbad ist für mich ein gutes Beispiel für eine perfekte Besetzung. Ich kann mir den Film nichtmal annähernd mit einem anderen in der Rolle vorstellen.

Und ich mag seinen bzw. Evans Kommentar zu dem Videospiel, dass er spielt, während Jonah Hills Charakter über seine Klamotten lästert:

You know why I have to kill these guys? ‘Cause you don’t negotiate with terrorists.
[...]
God, these fucking terrorists multiply like bunnies. Where did I leave the M16? … Fuck me! I can’t… That’s fun. … Why do they make that if you can’t even … win? Then… why am I fucking playing?

Keine Ahnung warum, aber irgendwie muss ich darüber jedes Mal lachen. Und jedem, der schon öfter mal an Videospielen gescheitert ist, wird das ganze bekannt vorkommen.

Und ich muss dabei immer an die Spaced-Folge denken, wo Tim im … “Theater” einschläft, aufgeschreckt wird und den nicht vorhandenen PS2-Controler umklammert.

Und ja, mir ist bewusst, dass vermutlich kaum jemand weiss, wovon ich hier grade rede.

Fallout 3: Operation Anchorage

Dass es zu Fallout 3 neuen Content in Form von DLC geben soll, finde ich ja prinzipiell gut. Aber warum muss man ausgerechnet mit etwas so Kampf-orientiertem wie Operation Anchorage anfangen? Grade die Kampfsequenzen habich als das schwächste im ganzen Spiel empfunden – egal ob das jetzt das normale draufzielen mit der Waffe war oder der VATS-Modus, ich war um jeden Gegner froh, den ich irgendwie umgehen konnte.
Abgesehen davon finde ich auch die Story von Operation Anchorage (man wird in eine Simulation geschickt, wo man den Angriff der Chinesen auf Anchorage quasi nach-mit-erleben kann) nicht so wirklich überzeugend.

Das Quick Look-Video von Giantbomb motiviert mich nun auch nicht grade dafür 800 Microsoft Points auszugeben, vor allem weil ich andernorts gelesen habe, dass der ganze Spaß nach drei Stunden schon vorbei sein soll. Das Video aber ist trotzdem witzig, vor allem die letzten drei bis vier Minuten lohnen sich.

“If I were a quartermaster officer, where would I hide?”

Davon abgesehen erinnert mich das daran, dass ich Fallout 3 unbedingt nochmal weiterspielen muss. Entweder mit nem neuen Charakter oder vielleicht nochmal von einem der letzten Speicherstände meines ersten Charakters an. Das Spiel war echt zu gut, als dass man nicht nochmal versuchen sollte, die “übriggebliebenen” Seitenquests zu finden und zu erledigen.
Alternativ kann man da aber wohl auch auf eines der nächsten DLC-Packs im Februar oder März warten, weil dort ja die Mainstory fortgesetzt wird und man anschließend wohl weitermachen kann.

Der nächste bitte…

Grade eben gelesen, dass ab sofort auch Sony Online Entertainment bei Steam vertreten ist. Unter anderem gibt es jetzt also Everquest, Everquest II und zumindest einen Teil der Addonst dort zu kaufen. Vielleicht auch alle Addons, kenne mich da nicht so wirklich aus…

Nach EA im Dezember ist das jetzt der nächste große Publisher, der trotz eines eigenen Online-Dienstes seine Produkte jetzt über Steam vertreibt.
Mich persönlich wundert es nicht wirklich, weil man einerseits über 15 Mio potentielle neue Kunden bekommt und andererseits auch auf eine recht beeindruckende Plattform mitsamt der dazu notwendigen Infrastruktur zurückgreifen kann. Trotzdem finde ich es immer wieder erstaunlich (und herrlich ironisch), dass einer der größten unabhängigen Entwickler inzwischen die Spiele der größten Publisher überhaupt vertreibt.

Random Quote of the week

“How can you not like Donna? She’s from Wisconsin.”

Die letzten vier Folgen der vierten The West Wing-Staffel gehören für mich zum besten was die Serie hervorgebracht hat. Episode 4×20 Evidence of Things Not Seen ist da ein hervorragendes Beispiel, in der praktisch alle Stärken der Serie zusammenkommen.

Gekrönt wird das ganze von dem fantastischen Gastauftritt von Matthew Perry als republikanischer Anwalt Joe Quincy, der sich um eine Stelle im demokratischen White House bewirbt. Aus seinem Bewerbungsgespräch mit Josh ist dann auch das obige Zitat, das für sich gesehen vielleicht nicht besonders sinnig erscheinen mag, im Kontext der Folge aber ein gutes Beispiel für die humorvollen und gleichzeitig sehr ernsthaften und vor allem intelligenten Dialoge ist. Auch dass hier der typische TWW-Idealismus wieder mal fast ZU dick aufgetragen wird, tut der Sache dabei überhaupt keinen Abbruch.

Geschüttelt, nicht ge…drückt

Liebe Sony BMG Music Entertainment,

Ihr wart ja irgendwie schon immer meine ganz speziellen Lieblinge unter den großen Musiklabels dieser Welt. Egal ob es um Euren “Kampf” gegen Raubkopierer und die Installation von Rootkits auf den PCs ahnungsloser Käufer oder die Abweichungen vom Audio-CD-Standard geht, um Eure Produkte zu “schützen”. Auch dass Ihr einer der ersten Anbieter wart, der mit “Pur”-, “Standard”- und “Deluxe”-Editionen, den Käufer verar… sorry, vor die Wahl gestellt hat, wieviel Musik ihm wert ist, ist mir noch gut in Erinnerung.

Heute habt Ihr mir aber wieder einmal gezeigt, dass Ihr doch immer noch für neue Überraschungen gut seid.
Da ich ja weiss dass Ihr mit diesem Ding namens Realität nicht so wahnsinnig viele Berührungspunkte zu haben scheint, werde ich einmal versuchen, meine Verwirrung mit ein paar Bildern zu illustrieren.

Wenn man sich eine normale CD in einer sagen wir mal “standardmäßigen” Hülle (gemeinhin wohl Jewelcase genannt) anschaut, dann sieht das ganze ungefähr so aus:

Man kann ganz gut die klassische Aufteilung erkennen, mit dem Booklet auf der linken Seite und der CDs rechts, die auf einem Haltemechanismus “aufgesteckt” ist. Durch einfaches Drücken bei gleichzeitigem Anheben der CD kann man diese ziemlich leicht entnehmen.
Ich weiss, inzwischen sehen die Hüllen etwas anders aus und vor allem der Haltemechanismus (für den es sicherlich auch ein besseres Wort gibt), ist etwas ausgefeilter, damit die kleinen Plastiknasen nicht sofort abbrechen. Inzwischen gibt es ja auch keine richtigen Ecken mehr, sondern so komisch abgerundete Hüllen mit einem merkwürdigen Schließmechanismus (der jetzt den Part der Plastiknasen übernimmt und sehr leicht kaputtgehen kann), aber ich mag die alten, noch richtig eckigen Hüllen einfach lieber.

Versteht mich nicht falsch, auch die sogenannten Digipacks gefallen mir sehr gut. Besonders wenn es sich um so schöne Sondereditionen wie in diesem Beispiel handelt:

Ich weiss, das Bild ist jetzt etwas klein geraten, aber die Grundzüge sind ja zu erkennen: In diesem Fall gibt es neben der CD (links) noch eine DVD (rechts) dazu und das Booklet ist in der Mitte eingesteckt. Man kann es problemlos entnehmen und z.B. bequem auf einem Sessel sitzend darin blättern.
Die CDs (oder eben auch DVDs) sind dabei in einem Tray befestigt, dass im Grunde ähnlich wie beim “klassischen” Jewelcase funktioniert – hier nochmal etwas besser zu sehen:

Hier sind die Plastiknasen auch schon durch einen etwas besseren Mechanismus ersetzt werden und das Entnehmen der CD ist sogar noch etwas komfortabler geworden.
In diesem Fall steckt das ganze übrigens noch in einer sehr schönen Hülle, so dass ein noch wertigerer Gesamteindruck entsteht.

Und nun kommt Ihr… bzw. in diesem Fall mein amazon-Paket mit dem neuen Dido-Album. Die kleine dünne Papphülle hat mich ja schon beim Auspacken aus der Plastikfolie irritiert, aber das Bild nach dem Auspacken fand ich noch etwas verwirrender:

Was man jetzt leider nicht so schön auf dem Bild erkennen kann, sind die Maße dieser Hülle, die im Grunden an allen Seiten nur wenige Millimeter dick ist. Nach etwas genauerer Betrachtung (und vorsichtigem Drücken) wird es langsam klarer:
Auf der linken Seite befindet sich… gar nichts. Außer einem Teil des zugegebenermaßen recht schönen Motivs.
In der Mitte ist dann das Booklet … eingeklebt. Ja, wirklich. Nein, das ist kein Tippfehler, es ist wirklich eingeklebt. Man kann es mit etwas Fingerspitzengefühl (alternativ: Gewalt) sicherlich dort herausbekommen (z.B. um BEQUEM darin blättern zu können), allerdings fällt es dort dann auch bei jeder Gelegenheit heraus, wenn man es anschließend nicht wieder festklebt.
Nun fehlt ja nur noch eine Kleinigkeit in dieser “CD-Hülle”… der eigentliche Datenträger. Dieser befindet sich in einer Art Lasche auf der rechten Seite. Greift man diese nun oben und unten, biegt sie etwas durch und schüttelt die Hülle dann etwas, kommt langsam die CD zum Vorschein:

Man hat an dieser Stelle jetzt mehrere Möglichkeiten: Hält man die Hülle ganz normal, kratzt die CD beim Schütteln langsam, aber sicher über das Booklet. Was natürlich nichts macht, weil nur die blanke Seite unten liegt und das schöne Motiv auf der Vorderseite dadurch sicher ist. Man kann alternativ die Hülle stärker umknicken, was auch bei mehrfachen Gebrauch sicherlich keinerlei Probleme oder Schäden verursachen wird.
Wer die doch relativ empfindliche (und gar nicht mal so dicke) Papphülle nicht so strapazieren möchte, kann natürlich alternativ auch die CD mit Daumen und Zeigefinger der anderen Hand greifen und herausziehen. Ich mache das nicht so gerne, weil ich die Fingerabdrücke auf der blanken Seite relativ hässlich finde. Und so ein bisserl hübsch aussehen soll so eine CD doch auch, oder?

Dass ich Eure CDs oftmals nicht mit jedem beliebigen Laufwerk auslesen kann und auch diesmal wieder mehrere Versuche brauchte, um den Inhalt erfolgreich in meine iTunes-Bibliothek zu importieren, werde ich an dieser Stelle übrigens einfach mal nicht weiter erwähnen.

Random Quote of the week

“Decisions are made by those who show up.”

Für mich immer noch eines der besten Zitate aus The West Wing. Zuerst gebraucht vom leider fiktiven Präsidenten Jed Bartlett in Episode 1×22 (What Kind of Day Has It Been) im Rahmen einer Rede vor Studenten und Lehrern und später nochmal bei einer “Rock the Vote”-Veranstaltung von C.J. Gregg in Episode 4×03 (College Kids) aufgegriffen.
Und auch wenn die Serie sicherlich ein sehr idealistisches Bild der (US-)Politik zeichnet, ist es für mich immer noch eine der treffendsten Aussagen darüber, wie Demokratie heutzutage – auch bei uns – eigentlich funktioniert.

Sonic Unleashed

Als Arcade-Game könnte ich mir das ja noch halbwegs vorstellen, obwohl mir selbst 15 Euro etwas viel erscheinen… Aber wieso sollte jemand dafür ernsthaft 60 oder gar 70 Euro bezahlen wollen?

Black Mesa Source

Kennt jemand die Black Mesa Source-Mod? Ist im Grunde ein von Fans gemachtes Remake von Half-Life und inzwischen seit rund vier Jahren in der Entwicklung. Die ersten Screenshots und Trailer sahen damals schon ziemlich beeindruckend aus, aber es war sehr lange sehr still um das Projekt und ich hatte nicht wirklich mehr gedacht, dass da noch was veröffentlich wird.

Aaaaber inzwischen gibt es einen neuen Trailer, der wirklich VERDAMMT gut aussieht. Wer das Originalspiel noch so gut in Erinnerung hat wie ich wird so manche denkwürdige Szene daraus wiedererkennen… und zwar in aller Pracht der aktuellen Source-Engine. Also ich bin mehr als gespannt wie sich das ganze spielen wird – vor allem weil Half-Life für mich noch immer zu einem der besten Spiele aller Zeiten gehört.