Eine deutsche “Übersetzung” von skate. rauszubringen ist merkwürdig. Und ich weiss überhaupt nicht was ich machen muss, um irgendwohin zu gappen. Oder was gappen überhaupt ist.
Außerdem: Warum ist das Spiel auf französisch wenn meine Oberfläche auf englisch eingestellt ist?
Und falls es nicht zu spät ist hätte ich für den zweiten Teil auch noch ein paar Verbesserungsvorschläge. Vor allem die Erkennung der Tricks muss besser werden… Warum wird aus einem Kickflip bei mir fast immer ein Shuvit (oder umgekehrt)?
Und die gegnerischen Skater sind bei Trick-Events teilweise zu unausgewogen. Da kommen manchmal Punkte zusammen, das ist einfach kaum zu schlagen, während man ein anderes Mal mit den simpelsten Tricks gewinnen kann.
TV-Folgen über iTunes zu kaufen, ist eigentlich ziemlich cool. Dank Breitband-Internetanschluß kann man wirklich direkt nach dem Kauf anfangen zu gucken, während der Rest noch heruntergeladen wird. Und das sogar in recht guter Qualität. Dazu kommt natürlich noch der Bonus zumindest ausgewählte Serien in Englisch kaufen zu können.
Warum eine Serienfolge, die in den USA $1,99 kostet, bei uns mit 2,49 € zu Buche schlägt, ist mir allerdings nicht so ganz klar. Unter Berücksichtigung des aktuellen Wechselkurses ist das immerhin ein Aufschlag von rund 75%. Dass man solche Preise bei physikalischer Ware nie so wirklich vergleichen kann, leuchtet mir ja ein. Aber bei einem reinen Download-Produkt ist das schon mehr als lächerlich.
Und zumindest für mich ein Grund, dieses Angebot nicht öfters wahrzunehmen. Und ein Grund weniger für einen videofähigen iPod oder gar Apple-TV. Naja, wer [die Kunden] nicht will, der hat schon.
Und ganz ohne Zusammenhang dazu: Explosionen sehen in HD besser aus, was aber den Film drumrum nicht zwangsläufig besser macht.
Es gibt eine winzig kleine Szene, die Dial M For Murder (Spoiler nicht ausgeschlossen!) in meinen Augen davon abhält, in die Spitzenliga der besten Hitchcock-Filme zu gelangen. Wenn Chief Inspector Hubbard am Ende des Films zum Telefon greift und sich anschließend seinen Schnurrbart mit einem kleinen Kamm zurechtzupft, dann werde ich das Gefühl nicht los, dass das (eigentlich dramatische) Ende durch diese kleine Geste ein wenig seiner Wirkung verliert. Auch wenn John Williams seine Figur mit solchem Gusto spielt, dass man diese Kleinigkeit eigentlich übersehen könnte, stört mich diese kleine Geste immer wieder.
Sicherlich ist Hitchcock nicht zuletzt auch für seinen Humor bekannt und es gibt ja auch in anderen Filmen so manche Szene, die durch solche kleinen Gesten aufgeheitert wird, aber hier wirkt es auf mich eher befremdlich als erheiternd.
Und wenn ich schonmal dabei bin: Natürlich sind es meist die kleinen Fehler, die einen Täter überführen, aber es ärgert mich jedesmal, dass Tony Wendice eigentlich nur deswegen auffliegt, weil er den Koffer mit dem Geld so schlampig “versteckt” hat. Jeder andere Platz wäre besser gewesen als ihn unter eine leichten Decke AUF das Bett zu legen. Und die Zeit dafür hätte er auch noch gehabt – es hätte ja gereicht, den Koffer UNTER das Bett zu schieben oder vielleicht einfach irgendwo abzustellen, wo a) nicht jeder drüber stolpert, der in den Raum kommt und b) es niemandem auffallen würde, wenn dort ein Koffer steht.
Wobei Mark Halliday bei letzterem vielleicht auch stutzig geworden wäre, als Wendice von Hubbard auf den Koffer angesprochen wird. Von dem anderen Verdacht, den Hubbard wegen dem gefundenen Schlüssel hatte, natürlich mal ganz abgesehen.
Und ja, manchmal mache ich mir zuviele Gedanken über die Filme, die ich sehe. ![]()
Diablo II, Ende vom 2.Akt… alle Quests erledigt, halbwegs ordentliche Ausstattung und nicht mal annähernd eine Chance bei Duriel.
Immer das gleiche…
Diese Aussage kam im Zusammenhang mit der aktuellen “der PC als Spiele-Plattform ist tot”-Diskussion, die vor allem in den USA derzeit ziemlich um sich greift:
“Wrath of the Lich King will have a larger impact for the furthering of the PC than PC hardware developers getting together and agreeing the PC should be doing better.”
Interessant daran ist daran vor allem, dass man das genauso gut auf die Musik- oder die Filmindustrie übertragen kann. Was zählt sind nicht die technischen Möglichkeiten oder die Plattformen auf denen sich etwas abspielt, sondern der Content, der mir als Konsument zur Verfügung steht.
Das gilt bei PC- oder Konsolenspielen (was nützt mir die tolle Grafik einer PS3 oder X360, wenn mich die Spiele nicht ansprechen?) genauso wie bei Filmen (Wird ein Film besser weil Bild und Ton in HD daher kommen?) und Musik (Wieso wundern sich Plattenlabels über niedrige Verkäufe, wenn 99% der Musik im Mainstream-Bereich völlig gleich klingen?).
Und auch wenn ich es immer für sehr bedenklich halte, beim Thema Raubkopien etwas anzuschneiden, was fast nach einer Rechtfertigung klingt, fand ich dieses Zitat im selben Zusammenhang auch sehr interessant:
“Rampant piracy is just unserved customers.”
Ein kleiner, ruhiger Ort mitten in der idyllischen Landschaft von Vermont. Fünf Häuser, ein Gemischtwarenladen mit Zapfsäule und eine Kirche. Hier kennt jeder jeden und es gibt kaum etwas dass den Frieden hier stören könnte.
Bis eines Tages eine Leiche auf einem der umliegenden Hügel auftaucht.
Denn plötzlich ist fast jeder verdächtig. Hat der ehemalige Kapitän Albert Wiles (Edmund Gwenn) den Fremden versehentlich erschossen, als er auf Hasenjagd war? Oder hat die leicht verunsicherte Ivy Gravely (Mildred Natwick) den unbekannten Mann in Notwehr erschlagen, weil dieser sie angegriffen hatte? Und woher kennt die allein erziehende Mutter Jennifer Rogers (Shirley MacLaine in ihrer ersten Filmrolle) den Toten?
Auch wenn niemand genau zu wissen scheint, wer welche Rolle bei dem Tod des Unbekannten gespielt hat, versuchen alle drei zusammen mit Hilfe des Malers Sam Marlowe (John Forsythe) den Toten so unauffällig wie möglich verschwinden zu lassen. Doch damit beginnt der Ärger mit Harry erst so richtig…
Immer Ärger mit Harry hat alle Zutaten, die man von einem Alfred Hitchcock-Film erwarten würde: Eine Leiche als zentrale Figur, eine Reihe von Verdächtigen, die ungeklärte Frage wer den Toten auf dem Gewissen hat und eine Verschwörung um die Hintergründe zu vertuschen. Anstatt aber gewohnte Thrillerkost zu servieren, wagt Hitchcock einen Ausflug ins Unterhaltsame und bringt hier seine erste Komödie auf die große Leinwand.
Die Verantwortlichen bei Universal waren zunächst wenig begeistert von der Idee, da sie fürchteten das Publikum würde von einem Hitchcock-Film eher Gänsehaut als Gelächter erwarten. Zudem stammte die Buchvorlage aus England und der schwarze Humor des Filmes sprach eher die europäischen Kinogänger und weniger die amerikanischen Zuschauer an. Hitchcock konnte sich jedoch nicht zuletzt aufgrund seiner bisherigen Erfolge durchsetzen und somit den Beweis antreten, dass er nicht nur in „seinem“ Genre großartige Filme inszenieren kann.
Kenner seiner anderen Filme werden die starke Bildsprache und Hitchcocks Vorliebe für außergewöhnliche Kameraeinstellungen wieder erkennen und natürlich bleibt auch die ein oder andere überraschende Plotwendung nicht aus. Anstatt auf dramatische Verfolgungsjagden und intrigante Gegenspieler setzt das Drehbuch aber mehr auf skurrile Entwicklungen und humorvolle Dialoge.
Die hervorragenden Darsteller tun ihr Übriges um den komödiantischen Teil hervorzuheben. Allen voran Shirley MacLaine und der damals 7-jährige Jerry Mathers (Leave It to Beaver) spielen mit einer Leichtigkeit, die den teilweise tiefschwarzen Humor erst voll zur Geltung kommen lässt.
Abgerundet wird das Ganze durch den überaus gelungenen Score von Bernard Herrmann, der hier zum ersten Mal mit Hitchcock zusammengearbeitet hat. Wie auch in seinen späteren Arbeiten u.a. bei Psycho und Der unsichtbare Dritte, schafft Herrmann es, einen unaufdringlichen, aber dennoch sehr wirkungsvollen Score in den Film zu integrieren.
Fazit: Wer Lust auf einen echten Hitchcock hat, aber nicht in der Stimmung für Thriller oder Suspense ist, wird an Immer Ärger mit Harry seine Freude haben. Wer mit schwarzem Humor nichts anfangen kann, sollte allerdings lieber die Finger davon lassen.
Gelegenheits-Zocker kennen das Phänomen vielleicht: Verirrt man sich mal in ein Multiplayerspiel auf öffentlichen Servern eines beliebigen Shooters ist man meist nicht viel mehr als Kanonenfutter für die erfahrenen Spieler. So richtig Motivation mag da eigentlich nicht aufkommen, mal etwas länger zu zocken.
Was also tun, um auch die Gelegenheits-Spieler in Multiplayer-Matches zu bekommen? Im Falle von Team Fortress 2 sieht das ganze so aus: Die unfassbar umfangreichen Statistiken werden zur Motivationssteigerung nach dem Tod des Spieler-Charakters genutzt: Unter der Überschrift “On the bright side…” sieht man dann aufbauende Statistiken, wie z.B. dass man in dieser Runde länger überlebt hat als sonst oder dass man fast genausoviele Punkte wie in der besten Runde mit dieser Rolle erreicht hat.
Und da es eben wirklich sehr sehr sehr viele Statistiken gibt, über die TF2 Buch führt, bekommt man diese positiven Meldungen fast jedes Mal. Das zieht sich dann übrigens auch durch, wenn man irgendwann erfolgreicher ist – man wird auch dann noch weiter angestachelt, die eigenen Bestleistungen zu übertreffen.
Mag jetzt nicht nach einer großartigen Sache klingen, ist in-game aber wirklich ein ungeheurer Spaßfaktor. Wie der Rest des Spiels eigentlich auch.
Wer also meint im Shooter-Bereich schon alles gesehen zu haben und dafür keine richtige Motivation mehr aufbringen mag, dem sei Team Fortress 2 unbedingt ans Herz gelegt!